Grundkonzept

Seit einiger Zeit nutze ich in meinem Unterricht die „Flipped Classroom“ Methode. Dabei erarbeiten die Schüler einen Lerninhalt zu Hause mit Hilfe von z.B. Videos. In der Schule wird dann gemeinsam geübt und an kleinen und größeren Problemen gearbeitet. So wird die Zeit in der Schule wirklich produktiv genützt, ohne Zeit mit mehrmaligen Erklärungen zu verlieren.

Nur Videos anzusehen ist allerdings zu wenig. Viele meiner Videos sind inzwischen interaktiv, das heißt, dass das Video an bestimmten Stellen automatisch stoppt und Aufgaben erledigt werden müssen. Diese reichen von simplen Multiple-Choice Aufgaben bis hin zur Berechnungen von beispielsweise Termen/Gleichungen. Der Schüler erhält sofort eine Rückmeldung zu der Aufgabe, wodurch ein aktives Ansehen der Videos gefördert wird.

Zu jedem Video gibt es auch noch Begleitaufgaben. Hier müssen 2-3 Aufgaben gelöst werden, die den Inhalt des Videos wiederholen. Es kann also im Anschluss an das Video gleich geübt werden. Diese Begleitaufgaben sind dann auch der Einstieg in der Schule in die Übungsphase. In dieser Übungsphase wird dann alleine geübt, bei Problemen oder Verständnisschwierigkeiten kann dann einer aus unserem Lehrerteam (Team-Teaching) helfen. Dadurch wird eine größere Selbstständigkeit erreicht und es bleibt mehr Zeit für individuelle Schülerprobleme.

Nicht nur als Vorbereitung, sondern auch als Impulsvideo oder für die Nachbereitung bietet der „Flipped Classroom“ spannende Möglichkeiten im Unterricht.

Auch den Schülern gefällt es. 🙂

Was ist „Flipped Classroom“?